Von den Borkenkäfern gibt es gleich mehrere Arten, die Bäumen gefährlich werden können. Neben dem Buchdrucker (Ips typographus) hat es auch der Kupferstecher (Pityogenes chalcographus) auf unsere Fichten abgesehen. Die Käfer nützen die Bäume für ihre Brut und zerstören so durch den Fraß das für den Baum lebensnotwendige Bastgewebe. Befallen werden meist bereits geschwächte Fichten. Der Buchdrucker beginnt Mitte April, der Kupferstecher bereits Anfang April seine Schwärmflüge. Um einen Befall zu verhindern, hat der Erhalt der Gesundheit und Vitalität der Bäume durch die geeignete Pflege oberste Prioriät. Sollte es doch zu einem Befall kommen, sind die Erkennungsmerkmale dafür Bohrmehlansammlungen an der Rinde und am Boden, kreisrunde Einbohrlöcher (rund 2 mm groß), frischer Harzfluss, vermehrte Spechttätigkeit und verfärbte Nadeln am Baum. [1]

In Wien gilt eine Sonderregelung für die Entfernung von Käferbäumen. In solchen Fällen kann das Prozedere mit der Beantragung der Fällung umgangen werden.

Quelle:
[1] Nierhaus-Wunderwald, D., Forster, B. (2004): Zur Biologie der Buchdruckerarten. 3. Aufl. – Merkbl. Prax. 18: 8 S. ISSN 1424-2876


Kontaktieren Sie uns für nähere Informationen oder für Hilfe beim Erkennen eines Befalls und der weiteren Vorgehensweise.


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